„Iwert mäi Liewen eraus eppes Bléiwendes hannerloossen" Témoignage vum Här N.S.

Jeudi 14 novembre 2019

Seit wann haben Sie sich Gedankengemacht, wie Sie mit Ihrem Erbe umgehenwollen?

An meinem 70. Geburtstag wurde mir bewusst, dass das letzte Kapitel meines Lebens aufgeschlagen wird.Seit diesem Geburtstag habe ich begonnen darüber nachzudenken, was von mir zurückbleibt wenn ich nicht mehr da bin. Da ich keine Kinder habe, wünsche ich mir dass mit meinem Erbe etwas Sinnvolles passiert – wozu sollen sonst meine beruflichen Anstrengungen gut gewesen sein?

Wie kamen Sie auf die Idee, sich an die Caritas zu wenden?

Meine Idee war es von Anfang an, an Menschen am Rande unserer Gesellschaft mit meinem Testament zu denken. Mir war klar, dass ich dies nicht alleine umsetzen kann, sondern dass es die Unterstützung einer erfahrenen Organisation braucht. Nach der Kontaktaufnahme mit mehreren Organisationen hat sich erwiesen, dass die Caritas am meisten an meinem Projekt interessiert war und mir die notwendige Unterstützung bieten konnte. Auch kann ich mich mit den christlichen Werten der Caritas sehr gut identifizieren.

Wie lief der Prozess anschließend ab?

Zu Beginn fanden mehrere intensive Beratungsgespräche statt. Die Caritas gab mir außerdem die Möglichkeit, bestehende Projekte zu besuchen, so dass ich mir ein Bildmachen konnte von dem, was sie verwirklicht. Nach reiflicher Überlegung meinerseits haben wir offiziell ein Dokument unterschrieben, in dem festgehalten wird, welcherTeil meines Erbes an die Caritas übergeht und wie die Caritas mit diesem Erbe umgehen soll.

Was bedeutet es für Sie, Ihr Erbe geregelt zu haben?

Es ist für mich sehr beruhigend, zu wissen dass alles geregelt ist. Dies gibt mir das gute Gefühl, nicht mein ganzes Leben umsonst gearbeitet zu haben. Ich werde den jenigen Menschen helfen, die es benötigen und es auch verdienen und damit etwas Bleibendes hinterlassen!

Meine Idee war es von Anfang an, an Menschen am Rande unserer Gesellschaft mit meinem Testament zu denken.

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